{"id":91309,"date":"2023-05-10T01:05:00","date_gmt":"2023-05-09T23:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cms.stage.munich-startup.gmbh\/?p=91309"},"modified":"2024-01-12T14:28:16","modified_gmt":"2024-01-12T13:28:16","slug":"interview-ronald-paul","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cms.stage.munich-startup.gmbh\/en\/91309\/interview-ronald-paul\/","title":{"rendered":"Investor Ronald Paul: \u201eDer Einsatz von KI allein ist keine Innovation\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<p><strong><em>Munich Startup: <\/em>Du warst selbst Gr\u00fcnder, bevor Du Muzungu Capital ins Leben gerufen hast und zum Investor wurdest. Was hat Dich zu diesem Schritt motiviert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ronald Paul:<\/em> Genau, ich sage gerne nach dem Exit ist vor dem Exit, nur habe ich nach meinem ersten gro\u00dfen Exit die Seiten gewechselt. Ich bin zum Investor geworden, nachdem ich selbst die Performance Agentur Quisma gegr\u00fcndet, erfolgreich international aufgebaut und an die GroupM\/WPP verkauft habe. Seitdem verstehe ich mich als Gr\u00fcnder f\u00fcr Gr\u00fcnder.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich liebe es, Innovationen voranzutreiben und sehe in den Besonderheiten und Anforderungen der unterschiedlichen Bereiche, in die wir investieren, eine spannende Herausforderung. Ich wei\u00df aus eigener Erfahrung, wie es ist, ein Unternehmen zu gr\u00fcnden und was f\u00fcr eine emotionale Achterbahnfahrt das ist. Investoren, die selbst gegr\u00fcndet haben, k\u00f6nnen wertvolle Partner sein. Sie haben ein gutes Netzwerk, kennen viele erfolgreiche Gr\u00fcnder und haben wichtige Kontakte in der Startup-Szene. Sie sind vielmehr Mentoren als reine Geldgeber.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Munich Startup: <\/em>Sind ehemalige Startup-Gr\u00fcnderInnen die besseren InvestorInnen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ronald Paul: <\/em>Ob ehemalige Gr\u00fcnder bessere Investoren sind, dar\u00fcber l\u00e4sst sich streiten. Sicher ist aber, dass ehemalige Gr\u00fcnder ein sehr gutes Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr haben, wo ein <a href=\"\/en\/63013\/startup-start-up-unternehmen\/\">Startup<\/a> steht und was es ben\u00f6tigt. Sie haben selbst Fehler gemacht und k\u00f6nnen andere Gr\u00fcnder vor Stolpersteinen bewahren. Sie wissen aber auch, was funktioniert und k\u00f6nnen praxisorientierte Ratschl\u00e4ge geben. Als Investor bin ich ein Sparringspartner f\u00fcr Gr\u00fcnder. Ich stelle nicht nur Startkapital bereit, sondern unterst\u00fctze auch mit Fachwissen und dem Zugang zu einem globalen Netzwerk von Partnern und Experten. Gerade f\u00fcr Unternehmen in der Fr\u00fchphase sind Beratung und Verbindungen mindestens genauso wichtig wie die gesicherte Finanzierung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eF\u00fcr mich ist das Team hinter einem Startup das Wichtigste\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>Ich investiere nur dann, wenn ich \u00fcberzeugt bin, dem Startup \u00fcber die finanzielle Investition hinaus helfen zu k\u00f6nnen. Dabei muss ich inhaltlich und menschlich immer nah an meinen Investitionen sein, um eine realistische Einsch\u00e4tzung des Status quo und des Zukunftspotenzials zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Munich Startup: <\/em>Wie \u00fcberzeugen Dich Startups von Ihren Ideen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ronald Paul: <\/em>F\u00fcr mich ist das Team hinter einem Startup das Wichtigste, gefolgt von der Vision, der Marktf\u00e4higkeit der Idee und ob ein tats\u00e4chliches Problem gel\u00f6st wird. Ich achte darauf, dass das Gr\u00fcnderteam die richtige Balance aus technischen und wirtschaftlichen Kenntnissen mitbringt und authentisch ist. Sobald das Gr\u00fcnderteam mich \u00fcberzeugt hat, analysiere ich den Businessplan des Unternehmens und achte darauf, dass von Anfang an ein \u00fcberzeugender Monetarisierungsansatz erkennbar ist. Dabei m\u00fcssen wichtige Meilensteine, Ziele, Break-even-Analyse sowie der Umgang mit Risiken und der Nachhaltigkeit des Unternehmens von vornherein definiert sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Munich Startup: <\/em>Um erfolgreich zu sein, muss ein Startup\u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ronald Paul: <\/em>&#8230; wie eine eingeschworene K\u00fcchencrew funktionieren. Ein erfolgreiches Gesch\u00e4ftsmodell ist wie ein gutes Essen: Es braucht die richtigen Zutaten und eine ausgewogene Mischung. Eine innovative Idee bildet die Basis, technisches Know-how und solides Wirtschaften sind die Gew\u00fcrze, die dem Gericht den letzten Schliff verleihen. Vernachl\u00e4ssigt man eine Zutat oder stellt eine andere zu sehr in den Mittelpunkt, wird es so schiefgehen wie eine versalzene Suppe oder ein ungarer Braten. Ein gutes Gr\u00fcnderteam ist wie eine erfahrene Sternek\u00fcche. Alle kennen die richtigen Zutaten, wissen, wie man sie perfekt kombiniert und kennen ihre Aufgaben genau. Mit einer klugen Monetarisierungsstrategie und einem guten Risikomanagement wird das Startup zu einem kulinarischen Meisterwerk, das den Markt begeistern wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ronald Paul lobt M\u00fcnchen f\u00fcr &#8222;technische Orientierung und solides Auftreten&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>Munich Startup: <\/em>Wie bewertest Du das M\u00fcnchner Startup-\u00d6kosystem?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ronald Paul: <\/em>Wir haben Berlin, meine Geburtsstadt, im letzten Jahr als Gr\u00fcnderhauptstadt abgel\u00f6st. Laut Startup-Verband wurden in M\u00fcnchen im letzten Jahr 14,5 Startups pro 100.000 Einwohner gegr\u00fcndet, in Berlin fiel der Wert auf 13,6. Das spricht erstmal f\u00fcr M\u00fcnchen als Standort. Trotzdem m\u00fcssen wir uns nichts vormachen: In Berlin flie\u00dft noch immer das meiste Geld in das \u00d6kosystem. Ich bin aber der festen \u00dcberzeugung, dass M\u00fcnchen ganz andere Gr\u00fcnder anzieht als Berlin und damit ein Alleinstellungsmerkmal hat. Das hat viel mit der Stadt selbst und der Infrastruktur hier vor Ort zu tun. Die Wege sind kurz und der Talent-Pool gro\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Munich Startup: <\/em>Unterscheidet sich M\u00fcnchen von anderen Startup-St\u00e4dten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ronald Paul: <\/em>M\u00fcnchen unterscheidet sich von anderen Startup-St\u00e4dten durch eine st\u00e4rkere technische Orientierung und solides Auftreten. Die Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen und die Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t sind weltweit in fast allen relevanten Uni-Rankings unter den Top 100 oder sogar Top 50. Beide Hochschulen bringen hochqualifizierte Berufseinsteiger und innovative Ideen hervor und tragen zum Wachstum der Stadt bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu kommt, dass der Freistaat Bayern offensiv f\u00fcr den unb\u00fcrokratischen Zuzug von Fachkr\u00e4ften wirbt. Judith Gerlach, Bayerns Staatsministerin f\u00fcr Digitales, hat, nachdem die Stellenabbauten bei Microsoft, Google und Twitter bekannt wurden, Tech-Talente sogar offensiv bei LinkedIn dazu eingeladen, nach Bayern zu kommen und auf die Zentrale Stelle f\u00fcr die Einwanderung von Fachkr\u00e4ften hingewiesen. Dass das nicht nur ein Versprechen ist, erlebe ich bereits in Startups, mit denen ich zusammenarbeite. Wie schnell geeignete Fachkr\u00e4fte aus nicht-EU-L\u00e4ndern eine Arbeitserlaubnis erhalten, ist sagenhaft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eInnovationen Hand in Hand entwickeln\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>Dass M\u00fcnchen ohnehin eine unheimlich lebenswerte Stadt ist, muss ich hier keinem erz\u00e4hlen. Die Work-Life-Balance stimmt, die Lebenshaltungskosten sind in Berlin auch nicht mehr viel niedriger und alles ist viel dichter beisammen. Das zeigt sich auch in der Dichte der Startup-Mitarbeiter. In M\u00fcnchen arbeiten ca. 41.000 Menschen in Startups (Quelle: <a href=\"https:\/\/6645497.fs1.hubspotusercontent-na1.net\/hubfs\/6645497\/Munich-Employment-March-2023.pdf?utm_campaign=Reports%20Downloads%20Nurture&amp;utm_medium=email&amp;_hsmi=250290261&amp;_hsenc=p2ANqtz-8DuCpbjicaoayqaLWwk07hGiEZdhRf9igxbK1Xg0hvFnvCenYDqya9k5IfFL3qcW8nqnDaUGqKGjX_KL76hlAIbEMhFnSDovukB0rqm2NJzYYIR1g&amp;utm_content=250290261&amp;utm_source=hs_automation\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dealroom + Munich Startup: Munich Startup Employment 2023<\/a>) in Berlin sind es rund 70.000 (Quelle: <a href=\"https:\/\/www.berlin-partner.de\/fileadmin\/downloads\/aktuelles\/PZ-Startup_Report_Final_.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Berlin. Startup Report<\/a>). Wenn wir die aktuellen Einwohnerzahlen der St\u00e4dte vergleichen, kommen wir pro 100.000 Einwohnern in M\u00fcnchen auf ca. 2.500 Startup-Mitarbeiter, und in Berlin auf ca. 1.800. Apropos Dichte: Die N\u00e4he zu den gro\u00dfen etablierteren Unternehmen in M\u00fcnchen und Umgebung schafft ein \u00d6kosystem, in dem Startups und etablierte Gro\u00dfunternehmen Innovationen Hand in Hand entwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie ein perfektes \u00d6kosystem aussieht<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>Munich Startup: <\/em>Wenn Du ein perfektes \u00d6kosystem f\u00fcr Startups schaffen k\u00f6nntest, was w\u00fcrdest Du in den Mittelpunkt stellen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ronald Paul: <\/em>Die drei wichtigsten Punkte sind aus meiner Sicht Talente, Forschung und Anschluss an bestehende Industrien. Eine hervorragende Ausbildung, eine hohe Dichte an Talenten und ein einfacher Zuzug von Fachkr\u00e4ften sind unerl\u00e4sslich. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen kann dabei helfen, Talente zu identifizieren und zu f\u00f6rdern. Die Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen ist auch in Bezug auf Forschung und Entwicklung unerl\u00e4sslich, um Innovationen voranzutreiben und sicherzustellen, dass Startups Zugang zu den neuesten Technologien und Erkenntnissen haben. Forschungsbereiche sollten sich idealerweise mit den bestehenden Industrien decken oder diese erg\u00e4nzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich sollte ein \u00d6kosystem f\u00fcr Startups in der N\u00e4he von bestehenden Industrien sein, um die Zusammenarbeit und die Verbindung zwischen Startups und etablierten Unternehmen zu erleichtern. Zu guter Letzt braucht es ein solides Investoren-Netzwerk und eine Politik, die Forschung und Unternehmertum f\u00f6rdert, ohne H\u00fcrden in den Weg zu stellen. Investoren, die sich dem Standort verbunden f\u00fchlen und Startups beim Wachstum unterst\u00fctzen, erm\u00f6glichen den Zugang zu Kapital und Expertise.Die enge Zusammenarbeit zwischen Regierung, Unternehmen und Hochschulen kann dabei helfen, die Bed\u00fcrfnisse der Startups besser zu verstehen und gezielte Unterst\u00fctzung zu bieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel: In M\u00fcnchen gibt es mit dem WERK1 eines der gr\u00f6\u00dften Gr\u00fcnderzentren Europas, das durch eine enge Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen, Hochschulen und anderen Institutionen den Austausch und die Vernetzung f\u00f6rdert. Solche Zentren k\u00f6nnen wichtige Knotenpunkte im \u00d6kosystem sein und so den Gr\u00fcndern den Anschluss an die Szene erm\u00f6glichen. Insgesamt geht es darum, eine Umgebung zu schaffen, in der Startups sich auf das Wesentliche konzentrieren k\u00f6nnen &#8211; n\u00e4mlich ihre innovativen Ideen voranzutreiben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ronald Paul: \u201eK\u00fcnstliche Intelligenz ist definitiv ein Game Changer\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>Munich Startup: <\/em>K\u00fcnstliche Intelligenz ist derzeit in aller Munde \u2013 wie bewertest Du das Thema? Hype oder Game Changer?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ronald Paul: <\/em>K\u00fcnstliche Intelligenz ist definitiv ein Game Changer, aber nur, wenn wir sie zielf\u00fchrend einsetzen. Nicht jedes Produkt wird mit KI besser. Man k\u00f6nnte meinen, dass K\u00fcnstliche Intelligenz die L\u00f6sung f\u00fcr alle denkbaren Aufgaben ist und langfristig in allen Lebensbereichen unverzichtbar sein wird. Der Einsatz von KI allein ist aber keine Innovation. Echte Innovation nutzt KI, um L\u00f6sungen zu entwickeln, die vorher nicht m\u00f6glich waren. Genau wie in anderen Bereichen, zuletzt im Crypto- und Web 3.0- \u00d6kosystem, werden einige tats\u00e4chlich innovative Ans\u00e4tze bestehen und andere schnell wieder verschwinden. Aktuell gilt aber noch, was Niko Bonatsos von General Catalyst zuletzt sagte: &#8222;KI ist der einzige Bereich, in dem die Schwerkraft derzeit nicht gilt.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Munich Startup: <\/em>Ist das M\u00fcnchner \u00d6kosystem aus Deiner Sicht hierauf gut vorbereitet?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ronald Paul: <\/em>Wir tun uns in Deutschland mit neuen Technologien generell immer etwas schwer. Langwierige und b\u00fcrokratische Pr\u00fcfungen und Machbarkeitsstudien nehmen uns hierzulande gelegentlich schon relativ fr\u00fch den Wind aus den Segeln. Angesichts dessen ist M\u00fcnchen aber sehr gut aufgestellt. Forschung ist im Bereich AI das A und O. Mit dem Munich Center for Machine Learning, einer Kooperation von LMU und TU M\u00fcnchen, und dem Munich Data Science Institute der TU M\u00fcnchen sind wir gut in diesem Bereich aber sehr gut positioniert. Das Land Bayern und die Bundespolitik unterst\u00fctzen die Projekte, was mich vorsichtig positiv stimmt. Dass <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Video-LDM-Hochaufloesender-Text-zu-Video-Generator-aus-Nvidias-AI-Lab-8975541.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nvidia f\u00fcr seine KI-basierte Text-to-Video-L\u00f6sung<\/a> auf das in Kooperation von LMU und dem englischen Startup Stability AI entwickelte Produkt Stable Diffusion aufbaut und M\u00fcnchner Forscher weiter an dem Projekt beteiligt sind, zeigt, wie konkurrenzf\u00e4hig M\u00fcnchen in diesem Feld ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abh\u00e4ngigkeiten durch nachhaltige L\u00f6sungen abbauen<\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>Munich Startup: <\/em>Siehst Du neben KI noch weitere spannende Trends in der Startup-Landschaft?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ronald Paul: <\/em>Nachhaltigkeit wird in der Startup-Landschaft immer wichtiger, sowohl \u00f6kologisch als auch unternehmerisch. Die aktuelle Wirtschaftskrise hat gezeigt, wie abh\u00e4ngig wir von externen Faktoren sind und dass wir diese Abh\u00e4ngigkeit durch nachhaltige L\u00f6sungen abbauen m\u00fcssen. Hierbei geht es nicht um gr\u00fcne Labels oder halbherzige Marketingstrategien, sondern darum, dass nachhaltiges Wirtschaften Teil des Businessmodells sein muss. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist die Produktion von Fleisch aus Zellkulturen, die zwar aktuell noch teuer ist, aber auf lange Sicht sowohl g\u00fcnstiger als auch ressourcenschonender wird. Als Investoren m\u00fcssen wir uns zudem fragen, ob schnelles Wachstum auf Kosten der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sinnvoll ist oder ob langsames, aber daf\u00fcr langfristiges Wachstum die bessere Wahl ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Munich Startup: <\/em>Bist Du derzeit auf der Suche nach neuen Investments? Wie k\u00f6nnen Startups Dich erreichen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ronald Paul: <\/em>Ich finde es immer am\u00fcsant, wenn Gr\u00fcnder hoffen, dass Investoren sie finden werden, als w\u00e4ren wir Schatzsucher auf der Suche nach der verlorenen M\u00fcnze. Aber im Ernst, als Investor muss man auch ein bisschen die Sektorensuche betreiben und gezielt nach vielversprechenden Projekten suchen. Das bedeutet nicht, dass ich nicht immer f\u00fcr innovative und vielversprechende Ideen offen bin. Wer mich kontaktieren m\u00f6chte, kann das gerne \u00fcber die Website meines Venture Capital Unternehmens, <a href=\"https:\/\/muzungu-capital.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Muzungu Capital<\/a>, tun oder mich auf LinkedIn anschreiben.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie wird ein Startup erfolgreich? Wie sieht ein gutes \u00d6kosystem aus? Und welche Trends besch\u00e4ftigen Gr\u00fcnderInnen und InvestorInnen? 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