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Bitkom-Studie: Startups planen Neueinstellungen

Viele Startups wollen 2025 neue Jobs schaffen. Nach zuletzt sinkenden Beschäftigtenzahlen blicken GründerInnen wieder optimistisch auf die Personalentwicklung. Eine Bitkom-Umfrage zeigt: Im Schnitt sind aktuell zwei Stellen pro Startup vakant.

Die wirtschaftlich schwierige Lage der vergangenen Monate hat auch die Startup-Szene betroffen. Laut einer aktuellen Erhebung des Digitalverbands Bitkom zählen deutsche Startups derzeit durchschnittlich 13 Beschäftigte. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 15. Damit zeigt sich ein Rückgang von zwei Mitarbeitenden innerhalb von zwölf Monaten.

Trotz dieser Entwicklung stehen die Zeichen inzwischen auf Erholung. Im Durchschnitt hat jedes befragte Startup derzeit zwei offene Stellen zu besetzen. Damit deutet sich ein Trend zur Neueinstellung an, der die Szene wieder in eine Wachstumsphase führen könnte.

Die Daten basieren auf einer Befragung von 152 Tech-Startups in Deutschland. Die Umfrage wurde von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands durchgeführt. Zwar ist die Umfrage nicht repräsentativ, dennoch liefert sie ein aussagekräftiges Stimmungsbild innerhalb der Tech-Branche.

Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst meint dazu:

„Die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit ging an vielen Startups nicht spurlos vorbei. Jetzt stehen die Zeichen auch bei den Beschäftigtenzahlen wieder auf Wachstum.“

GründerInnen rechnen mit Wachstum

Die große Mehrheit der befragten GründerInnen blickt optimistisch in die Zukunft. Drei Viertel (75 Prozent) der Startups gehen davon aus, dass die Zahl ihrer MitarbeiterInnen im Jahr 2025 steigen wird. Nur 2 Prozent rechnen mit einem Rückgang. Damit setzt die Szene auf Personalaufbau, auch wenn das wirtschaftliche Umfeld nach wie vor von Unsicherheit geprägt ist.

Die Fragestellungen der Erhebung zielten darauf ab, die aktuelle Beschäftigtenzahl inklusive GründerInnen zu erfassen, offene Stellen zu quantifizieren und eine Prognose für das laufende Jahr abzugeben. Die Ergebnisse geben einen Einblick in die Erwartungen junger Tech-Unternehmen und zeigen, dass Personalthemen für viele GründerInnen wieder stärker in den Fokus rücken.

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Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

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