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Ovo Labs sichert sich Seed-Finanzierung

Ovo Labs, ein Fruchtbarkeitstechnologie-Startup mit Standorten in München und London, erhält 4,7 Millionen Euro (4 Millionen Pfund) für die Weiterentwicklung seiner Therapie zur Verbesserung der Eizellqualität bei Frauen über 35 Jahren.

Das in München und London tätige Fruchtbarkeitstechnologie-Startup Ovo Labs hat eine Seed-Finanzierung in Höhe von 4,7 Millionen Euro (4 Millionen Pfund) erhalten. Die Investition wurde von den Kapitalgebern LocalGlobe und Creator Fund angeführt. Mit dem Kapital soll der Weg des Unternehmens zu klinischen Studien mit IVF-Kliniken beschleunigt werden.

Neben LocalGlobe und Creator Fund beteiligten sich auch Blue Wire Capital, Ahren Innovation Capital und Antonio Pellicer, Gründer einer weltweit agierenden Kette von IVF-Kliniken, an der Finanzierungsrunde.

Therapeutische Technologie gegen altersbedingte Fruchtbarkeitsprobleme

Ovo Labs wurde von Melina Schuh, Direktorin am Max-Planck-Institut für multidisziplinäre Wissenschaften, und der Fruchtbarkeitsforscherin Dr. Agata Zielinska gegründet. Ziel des Startups ist es, Frauen mit altersbedingten Fruchtbarkeitsproblemen zu unterstützen, insbesondere Frauen über 35 Jahren, deren Eizellqualität aufgrund genetischer Veränderungen abnimmt. Die therapeutische Technologie von Ovo Labs richtet sich gegen Aneuploidie – genetische Fehler in Eizellen – und konnte bereits vielversprechende Ergebnisse ex vivo zeigen.

Die Entwicklung basiert auf Schuhs Forschung am Max-Planck-Institut und wurde in Zusammenarbeit mit der Bourn Hall Clinic durchgeführt. Unterstützt wird das Gründerteam von Dr. Oleksandr Yagensky, Biologe und ehemaliger Strategieberater bei Bain & Company.

Life Science Factory als wichtiger Entwicklungsstandort

München spielt eine zentrale Rolle in der Produktentwicklung von Ovo Labs. Die Aktivitäten finden in der Life Science Factory statt, einem Innovationszentrum für biowissenschaftliche Startups. Seit 2024 gibt es die Münchner Life Science Factory, inklusive voll ausgestatteter Labore. Ursprünglich wurde der Bereich 2018 von der deutschen Pharmafirma Sartorius gegründet, mit dem Ziel, Startups sowie den wissenschaftlichen Fortschritt im Life-Science-Bereich zu fördern. In der Life Science Factory untergebrachte Startups erhalten Branchen-Insights und Gründungsunterstützung sowie Zugang zu wertvollen Kontakten und ein passgenaues Investor-Matching.

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Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

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