Andy Weinzierl (links) und Joko Winterscheidt bei der Vorstellung neuer Sushi-Bike-Modelle.
© Sushi Bikes, Bene Müller

Sushi Bikes schließt erste VC-Finanzierung ab

Seit 2018 verkauft Sushi Bikes E-Bikes – und das bisher ohne Unterstützung durch Venture Capital. Nun hat das Münchner Startup allerdings eine erste Finanzierungsrunde abgeschlossen und dabei gleich mehrere Geldgeber von sich überzeugt.

Wie Sushi-Bikes-Gründer Andy Weinzierl über Linkedin bekannt gab, haben STS Ventures, BayBG Venture Capital, VRD und Parkshore in das Startup investiert. Zudem haben sich die Bestandsgesellschafter an der Finanzierungsrunde beteiligt. Die Höhe der Investition verriet Weinzierl dabei nicht.

„Fahrräder sind die beste Erfindung der Welt und mit Sushi Bikes machen wir sie noch ein Stück besser. Für mich sind E-Bikes die erste große Chance seit der Erfindung von Fahrrädern, einen Ersatz für Autos darzustellen und Städte damit wieder schöner zu machen“,

erklärt Weinzierl. Die Finanzierungsrunde kommentiert er so:

„Was ein tolles Zeichen für nachhaltige Mobilität und D2C Startups.“

Sushi Bikes wurde 2018 von Andy Weinzierl und TV-Moderator Joko Winterscheidt gegründet. Ziel des Startups war es damals, ein bezahlbares Elektrofahrrad auf den Markt zu bringen, das mit 999 Euro deutlich günstiger ist als Konkurrenzprodukte. Zudem wollte man mit der reduzierten Ästhetik eines Fixie Bikes (Singlespeed-Fahrrad) und einem leichten und kompakten Akku, der sich mit seiner Leistung an städtischen Begebenheiten orientiert, punkten. Die Preise hat das Startup inzwischen allerdings angepasst, das günstigste Modelle verkauft es aktuell für 1.199 Euro.

Günstige E-Bikes als Alleinstellungsmerkmal

Gegenüber Gründerszene erklärte Weinzierl, dass das Geld aus der Finanzierungsrunde vor allem in das Marketing und den Ausbau interner Prozesse fließen soll. Die Preise für die Fahrräder des Startups sollen aber nicht verändert werden.

Erst im Juni präsentierte das Startup neue Modelle seiner E-Bikes. Die dritte Generation der Modelle „Maki“ und „California Roll“ verfügt nun über hydraulische Scheibenbremsen und neue, pannensichere Reifen. Zudem sind nun erstmals die Lichter fest in das Fahrrad integriert. So will das Startup seine Fahrräder besser für den Alltag rüsten.

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Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

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